Colin Firth Career Timeline. Online since 1997. Updated Tue, Oct 30, 2001

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Mary Elizabeth Mastrantonio, die Amerikanerin, und Colin Firth, der Brite, verließen ihre heimat, obvohl sie wussten: Das kann in Hollywood Karrierepunkte kosten. Aber beide haben noch einen anderen Job - in einem besonders anspruchsvollen Gewerbe der Dienstleistungbranche.

Colin: "Mit der Geburt eines Kindes schließt sich für mich ein erotischer Kreislauf"


Blick auf Umbrien und Aussisch auf guten Pasta: Mary Elizabeth und Colin Beim Vogue/Gespräch im "Relais dei Magi" in Citta della Pieve. Naturlich hat Mr Firth voher getestet.


Mary Elizabeth Mastrantonio und Colin Firth genießen Italien, lieben ihre Kinder und üben sich in der Kunst der Kollegenshelte: "Stars sind wie Babys".
















stars sind wie babys

Vogue [Germany] October 2001
Gespräch moderierter: Kerstin Borner

[Note: this article is an edited version of Colin Firths's and Mary Elizabeth Mastrantonio's discussion in English.]

Mary Elizabeth Mastrantonio fühlt sich wie damals in ihrer Highschool-Zeit im US-Staat Illinois. Sie steht an einer staubigen Straße vor ihrem umbrischen Feriendomizil und wartet auf Colin Firth. Als sie schließlich neben dem hochgewachsenen Briten im Auto sitzt, geraten beide schon nach den ersten Kilometern ins Schwärmen: Italien! Die Italiener! Das Essen! Hier blüht noch Kultur, nicht zuletzt die kulinarische. "Niemand in diesem Land würde dir Parmesan auf die Spaghetti vongole streuen", sagt Wahlitaliener Colin Firth. Aber beim Essen sind wir noch nicht. Erst einmal das Gespräch!

C: Als Vogue fragte, mit wem ich mich unterhalten möchte, warst du meineWunschpartnerin.

M: Dabei haben wir uns doch gar nichts mehr zu sagen ... (Firth ist erstaunt). Wir kennen uns schon so lange, fast wie ein altes Ehepaar.

C: Und wir haben vieles gemeinsam. Unsere Berufe zwingen uns zu einem Nomadenleben. Trotzdem sind wir Familientiere - mit dem Dauerproblem, Privatleben und die Arbeit am nächsten Film unter einen Hut zu bringen.

M: Welche Branche nimmt heute schon Rücksicht auf die Familie? Kein Arbeitgeber kümmert sich um die Tatsache, dass man mit den Menschen, die man in die Welt gesetzt hat, auch leben, essen, zusammen sein will. Deshalb habe ich jetzt eine Managerin, die selbst Mutter ist - die kennt das aus eigener Erfahrung. Ein Projekt pro Jahr reicht mir völlig. Ich will meine Söhne aufziehen.

C: So etwas ist selten im Filmgeschäft. Die meisten erziehen ihre Kinder nebenbei.

M: Wo haben wir beide uns eigentlich kennen gelernt?

C: Keine Ahnung, aber als wir 1999 in My Life So Far ein Ehepaar spielten, kannten wir uns schon zehn Jahre.

M: Gute Voraussetzung für die Darstellung des abgestumpften Pärchens ...

C: Ich glaube, ich habe dich zum ersten Mal gesehen, als dein Mann Pat dich nach England brachte -für dein Debüt in der vornehmen Londoner Gesellschaft. (Übertrieben britisch:) Sind Sie mir eigentlich jemals korrekt vorgestellt worden, Mylady?

M: Pat hat mich damals nach London verpflanzt. Das war die einfachste Lösung. Einer muss in einer Beziehung derjenige sein, der dem anderen folgt. Es gibt immer einen Anführer und einen, der hinterherrennt. Zu Hause bei geschäftlichen Dingen, in der Gesellschaft. Wichtig ist nur, dass nicht immer ein und derselbe bei allen Themen den Ton angibt. Wenn es um den Wohnort geht, ist Pat der Leithammel und ich bin das Schaf. Er hat eine Londonerin aus mir gemacht.

C: Und Livia aus mir fast einen Italiener. Ich fühle mich in der Familie meiner Frau sehr wohl. Die USA, Los Angeles gar, kämen für uns als Wohnort niemals in Frage.

M: Es lebt sich sehr angenehm in den Vereinigten Staaten, aber wer einmal weg war, dem fällt die Rückkehr schwer. Ich sehe die Extreme dieses Landes jetzt viel deutlicher, gerade im Entertainment und in der Politik. Dieser Präsident! Wie kann George W. Bush die Klimavereinbarungen von Kyoto torpedieren, wenn er die Nation anführt, die der größte Verschmutzer ist? Außerdem möchte ich auch um keinen Preis der Welt in einer amerikanischen Vorstadt sitzen und mit meinem Innenarchitekten die aktuellsten Tapetenmuster diskutieren.

C: Aber hat es deiner Karriere nicht geschadet, dass du Amerika den Rücken gekehrt hast? Immerhin warst du für den Oscar nominiert, hast mit Tom Cruise, Kevin Costner gespielt ...

M: Beruflich war es ein Fehler, nach London zu ziehen. Aber ich liebe die Stadt. Man muss sich entscheiden, ich kann nicht immer alles zu hundert Prozent bekommen. Wenn ich jetzt arbeite, genieße ich unseren Beruf besonders: Alles ist so einfach. Jemand bringt mir Kaffee. Ich muss nichts selbst tun. Ich habe meine Privatsphäre, mache im Wohnwagen Yogaübungen. Und trotzdem kann ich es nicht erwarten, wieder zu den Kindern nach Hause zu kommen. Meine Söhne Declan und Jack sind erst acht und vier Jahre alt.

C: Luca ist jetzt sechs Monate auf der Welt.

M: Du schläfst zurzeit wenig?

C: Er hat wohl Chianti im Blut. Wir haben Glück gehabt, er schlief von Anfang an gut durch. Es wird ihm ja auch alles abgenommen außer Schlafen und Essen. Das ist wie bei Filmschauspielern. Der Star befindet sich am Set in einer infantilen Position. Jemand sagt dir, wann du aufstehen musst ...

M: ...du musst dich nicht einmal mehr selber ankleiden!

C: Stimmt, du kannst eigentlich nackt bleiben, weil du ohnehin zur Arbeit von jemand anders angezogen wirst.

M: Du musst dir nach dem Auf- stehen nur Wasser über den Kopf gießen ...

C: ...damit sie dir die Haare föhnen. Das Gesicht wird dir aufgemalt. Eigentlich armselig. Jemand schreibt dir sogar vor, wann du zu essen hast. Dann wird dir gezeigt, wo du dich hinstellen sollst, was du sagen musst und wie. Am Abend läuft dann alles andersherum.

M: Man muss noch nicht mal seine Sachen selbst in den Schrank hängen ...

C: ...kann sie einfach fallen lassen.

M: Ich komme vom Theater, da hängt jeder sein Kostüm auf, und bei den Mastrantonios in der Familie ist das auch so üblich (mit Gouvernantenblick). Das ist doch wohl das Mindeste an Erziehung und Höflichkeit. Schauspieler bekommen ständig anerkennende Worte für Dinge, die selbstverständlich sind: "Oh, du bist so erfrischend normal." Irgendwann gerät man ins Grübeln, ob es vielleicht anormal ist, nett zu sein. Zurück in der richtigen Welt, macht dir keiner mehr Komplimente, nur weil du danke gesagt hast. Wer ist da das Kind und wer erwachsen? Das frage ich mich manchmal.

C: (mit gespielter Empörung) Warum weiß es eigentlich meine Frau nicht zu schätzen, wenn ich meine dreckigen Klamotten nicht einfach auf den Boden werfe? Rufe ich nach meinem Agenten, springt er sofort. Ich bin kein Mensch mit Allüren, aber das sind die Regeln der Branche. Sie tanzen um dich herum wie um das Goldene Kalb. Aber wenn du heimkommst, und du hast ein hungriges Baby, das schreit, dann bist du derjenige, der alles stehen und liegen lassen muss. Da kannst du nicht deinen Agenten anrufen und sagen: "Meine Kinder benehmen sich unmöglich, sorgen Sie dafür, dass das aufhört!"

M: Eltern sind Dienstleister.

C: Trotzdem bin ich an dem Punkt, an dem mir Familie und Freizeit wichtiger sind als der Job.

M: Familie härtet ungemein ab. Als ich nach meinem zweiten Kind für John Sayles' Limbo wieder vor der Kamera stand, spielte ich eine überspannte ehemalige Sängerin, die es nach Alaska verschlagen hat. Vor der grandiosen Naturkulisse bekommt sie einen hysterischen Anfall. Sayles probt nie, es hieß sofort "Action", und sämtliche 50 Augenpaare des Teams waren erwartungsvoll auf mich gerichtet. Doch alles, was ich denken konnte, war: Warum gibt niemand dieser Tussi eine Ohrfeige, damit sie aufhört zu heulen? Klar hätte ich auf Knopfdruck weinen können. Aber als Mutter im richtigen Leben sind meine Emotionen die meiste Zeit ziemlich irrelevant, und das konnte ich in diesem Moment nur schwer verdrängen. Seitdem fällt mir meine Arbeit manchmal schwer, besonders dann, wenn ich so genannte zerbrechliche, empfindsame Frauen spielen soll. Die Selbstverliebtheit, die man in diesem Beruf braucht, ist mir abhanden gekommen. Ich denke immer öfter: "Das kannst du nicht mehr tun, das ist zu lächerlich, zu absurd." Eine Rolle wie die der Fischerin Linda Greenlaw in Der Sturm kam mir da gerade recht. Sie ist auch eine Frau, die ihre Emotionen für sich behält, weil es die Umstände erfordern.

C: Wandeln wir nicht immer am Rande des vollkommen Absurden? Die wenigsten, Sir Laurence Olivier zum Beispiel, adeln dieses Handwerk zur Kunst.

M: Leider fühlen sich oft gerade unterentwickelte Persönlichkeiten zur Schauspielerei berufen. Wer eine Therapie braucht, sollte professionelle Hilfe suchen und nicht zum Film gehen. Labile Seelen nehmen da Schaden. Anders ist das beim Theater, wo man Tag für Tag probt. Das ist wie ein Braten, der über Stunden schmort und leichter zu verdauen ist. Dagegen ist die Filmschauspielerei ein bisschen wie Kochen in der Mikrowelle.

C: Und deshalb entwickelt man sich als Mensch besser beim Theater. Hättest du eigentlich gern mehr als zwei Kinder?

M: Wenn wir früherangefangen hätten, im Grunde schon. Ich selbst stamme ja aus einer italo- amerikanischen Familie mit sechs Kindern. Wir wollten aber auf keinen Fall so ein einsames Einzelkind, eine Art dritten Ehepartner. Warst du übrigens bei der Geburt von Luca dabei?

C: Ja. Und dein Mann?

M: Er hat mir mit einem, winzig kleinen Taschentuch die Schweißperlen abgewischt (tupft sich mit theatralischer Miene die Stirn und stöhnt) - und sonst nichts getan! Konnte er ja auch gar nicht, aber dieses gemeinsame Erlebnis hat uns sehr verbunden. Er durfte die Nabelschnur durchtrennen.

C: Das durfte ich auch -eine unglaubliche Erfahrung. Vorher hatten Freunde mich gewarnt, die bei der Geburt ihrer Kinder dabei waren, es könnte hinterher Beziehungsprobleme geben.

M: Warum denn das?

C: Weil durch die Geburt wohl das erotische Bild der Frau ins Wanken geriet. Ich fand eher, dass der gesamte Vorgang von Empfängnis, Schwangerschaft, Geburt etwas Erotisches ausstrahlt. Für mich ist das ein erotischer Kreislauf, der sich da mit der Geburt des Kindes schließt.

M: Eine schöne Formulierung!

C: Würdest du für deine Arbeit das Risiko einer Schönheitsoperation eingehen ?

M: Du meinst, weil man es als 42-Jährige in Hollywood nicht mehr so leicht hat? Ich besitze nicht mehr den Marktwert wie vor zehn Jahren. Auf der einen Seite ist das traurig. Auf der anderen Seite befreiend. Man kann wieder unerkannt herumlaufen. Ein Facelifting käme für mich niemals in Frage. Ich pflege meine Haut und achte auf meine Zähne, das reicht. Und du?

C: Ein bisschen Diät, was hier in Italien natürlich sehr schwer fällt. Ansonsten verzichte ich in Zukunft auf die Rollen als romantischer Held, schlemme fünf Jahre lang und komme als fetter Spezialist für Charakterrollen zurück. Das habe ich neulich mit Rupert Everett ernsthaft, na ja vielleicht nicht ganz so ernsthaft, besprochen. Rupert will jetzt zehn Jahre aussetzen und dann die Rollen von Robert Morley übernehmen, einem gewichtigen britischen Charakterdarsteller. Ich würde auch nie ein Facelifting machen lassen, wenn die Bäckchen anfangen zu hängen. Sorry, dann suche ich mir eben Rollen für Typen mit Hängebacken.

M: Viele unserer Kollegen entwickeln sich nicht weiter. Wie auch, wenn man bedenkt, dass die Zeit zwischen "Action!" und "Cut!" bei manchem Filmschauspieler über alle seine Rollen hinweg nur vier Stunden seines Lebens ausmacht. Das ist wie Kochenlernen, indem man immer nur Wasser erhitzt. Wie soll dieser Mensch dann einen Reifeprozess erleben können durch seinen Beruf?

C: Dazu habe ich eine kleine psychologische Theorie: Wer früh im Rampenlicht steht, verliert die Fähigkeit, seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Und zwar ab dem Zeitpunkt, wo er berühmt wird. Fast jeder herausragende Schauspieler, den ich kenne, ist, mental gesehen, in dem Alter stehen geblieben, in dem er zum Star wurde. Nimm zum Beispiel Marlon Brando. Ein 65-Jähriger, der mit 25 ganz oben war. Er ist immer noch wie ein Twen und kann dabei durchaus sehr unterhaltsam sein. Oder die alten Popgrößen, die sich benehmen, als lebten sie noch immer in den 60ern. Dagegen sind Leute, die am Anfang ihrer Karriere auch mal richtig gebeutelt wurden, genau daran gereift.

M: Jimmy Carter zum Beispiel.

C: Wie kommst du gerade auf ihn?

M: Er scheiterte damals als Präsident, weil sie ihn nicht den Menschen sein ließen, der er sein wollte. Die Mühlen der Politik haben ihn zermalmt. Er war immer nur "der Erdnussfarmer", nicht an Prominenz interessiert. Mittlerweile engagiert er sich intensiv und erfolgreich für die Umwelt, leistet hinter den Kulissen diplomatische Arbeit. Er war im Übrigen schon immer ein hervorragender Unterhändler. Das hat die Leute jedoch nicht interessiert, weil er nicht die glamouröse Macht verkörperte. Man kann nur persönlich wachsen, wenn es im Leben hin und wieder unangenehm wird. Nur dann entsteht Mut.

C: Warren Beatty hat mir einmal ein anderes Präsidenten-Psychogramm entworfen. Er sprach über Bill Clinton und dessen Gefallsucht - für die Warren in gewisser Weise sogar Verständnis hatte. Als Präsident stand Clinton immer- während in der Offentlichkeit, hielt Reden, wurde fotografiert. Es gab Menschen, die ihm sagten, wie viel von seinen Zähnen er beim Lachen zeigen sollte, welche Krawattenfarbe am besten bei den Wählern ankommt. Wie soll jemand da kein ausgeprägteres Bewusstsein für sich selbst entwickeln als zum Beispiel unser Gärtner hier? Alle Berufe, in denen man ständig über sein Gesicht oder seinen Körper nachdenken muss, um beruflich weiterzukommen, beeinflussen das Selbstbewusstsein. Das kann für die Betroffenen und ihre Familie sehr gefährlich werden.

M: Gut, dass wir so normal sind!

C: Wir sind ja auch mit Leuten liiert, die uns immer wieder auf den Boden zurückholen. Außerdem bin ich mit Freunden wie deinem Gatten gesegnet, der sich bei jeder Gelegenheit über mich und meine schauspielerische Eitelkeit und mein Achten auf Äußerlichkeiten lustig macht. Das fördert die Charakterbildung.

C: Wie bringst du deinen Kindern Zivilcourage bei?

M: Durch die Art, wie wir leben. Sie sollen sich vor allem bei Pat etwas abgucken. Er ist dercouragierteste Mensch, den ich kenne. Das zeigt sich auch an so simplen Dingen wie der Fähigkeit, sich für einen Fehler entschuldigen zu können. Wenn in Amerika etwas schief gelaufen ist, verschwinden alle wie Kakerlaken, sobald das Licht angeht.

C: Und ich dachte immer, das größte Manko der Amerikaner sei ihr Mangel an Ironie. Dieser fatale Ernst dort! Natürlich gibt es Ausnahmen... den jüdischen, italienischen und irischen Humor der Ostküste. Hast du in deiner Jugend zwischen den verschiedenen Einwanderergruppen in den USA eigentlich so etwas wie Rassismus erlebt?

M: Aber selbstverständlich. Als gutes italienisches Mädchen wäre man niemals mit den irischen Boys von drei Blocks weiter ausgegangen.

C: Du bist ein ausgebildeter lyrischer Sopran, hast einen Abschluss als Opernsängerin. Warum bist du zur Schauspielerei gewechselt, obwohl du in deinem Debüt sogar die Maria in der West Side Story spielen durftest?

M: Weil ich mehr Freiheit darin sah, mich in Worten auszudrücken und in ihnen meine ganz persönliche Musik zu entdecken. Außerdem ist die Stimme eine eifersüchtige Geliebte. Man darf nicht rauchen, nicht trinken, nicht zu lange ausgehen.

C: Du sprachst vorhin vom Glauben an Schwarz, wenn alle zu Gelb wechseln. Ist Schwarz deine Lieblingsfarbe?

M: Ja, weil sie praktisch ist. Man sieht die dunklen Flecken nicht so. Es ist auch die einzige Farbe, die wohl jedem steht.

C: Vor einem Interview und Fotoaufnahmen zu Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück überkam mich plötzlich die Sucht nach Rot. Also warf ich mich in einen kirschroten Pullover. Heute finde ich das unmöglich. Aber: zu spät. Jetzt werden wohl noch die nächsten zehn Jahre Tomaten-Bilder von mir in Umlauf sein.

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